Das Projekt

Bauhaus, Lindig, Körting – drei klingende Namen in der Keramikgeschichte und alle drei sind mit dem kleinen thüringischen Städtchen Dornburg verbunden. Die Töpfer und die Keramik, die hinter diesen Namen stehen, kennzeichnen die Geschichte ein- und derselben Werkstatt – der Töpferei im Marstallgebäude gleich bei den weithin bekannten Dornburger Schlössern. Das ist eine einmalige keramikgeschichtliche Konstellation.

Und mehr noch: Die kontinuierliche Nutzung als Töpferei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und unter DDR-Bedingungen hat dazu geführt, dass Teile der Ausstattungen aus den unterschiedlichen Nutzungsperioden erhalten geblieben sind – ein Ort großer Authentizität, ein Ort mit besonderem Erlebnispotenzial!

Angesichts dieser herausragenden Bedeutung war es kein Zufall, dass der Förderkreis, der die Trägerschaft über das nur 15 Kilometer entfernte Keramik-Museum Bürgel ausübt, auf diese Werkstatt und ihre Geschichte aufmerksam werden musste.

Seit 2010 engagiert sich der Verein mit vielen Partnern für das Ziel, die handwerkliche Keramikherstellung in Dornburg dauerhaft zu sichern, die Überlieferung am ursprünglichen Ort zu erhalten und der Öffentlichkeit zu vermitteln. Dabei soll der historische Teil der Werkstatt im Rahmen einer musealen Präsentation zugänglich gemacht werden. Die Weiterführung der Töpferei auf verkleinerter Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft zu den historischen Schauräumen stellt die Verbindung zum lebendigen Töpferhandwerk her.

Der für Touristen attraktive Ausflugsort Dornburg im östlichen Thüringen wird mit der Dornburger Keramik-Werkstatt einen weiteren Anlaufpunkt im Kontext der
UNESCO-Welterbe-Stätten des Bauhauses bieten.

Informationen zum Umsetzungsstand des Projektes finden Sie unter dem Menüpunkt
»Aktuelles«.